Der Onliner – Marketing & Wirtschaft 4.0
Ein Blog von Mathias Sauermann

Die Studie „IT-Trendmonitor 2023“ befragte IT-Entscheider deutscher, österreichischer und schweizerischer Unternehmen zum Thema digitale Transformation. Es wird deutlich: Bestehendes zu optimieren scheint wichtiger zu sein als Neues zu innovieren – vor allem auf Geschäftsmodell-Ebene. Einige Kernergebnisse stelle ich euch kritisch vor.

Wie kann der Journalismus im Online-Zeitalter profitabel werden? Und: Wie kann er seiner Aufgabe gerecht werden, die Öffentlichkeit relevant und ausgewogen zu informieren, um ihr eine demokratische Meinungsbildung zu ermöglichen? Eine Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen empfiehlt ein journalistisches Plattform-Modell in Spotify-Manier. Einige spannende Ergebnisse habe ich für euch zusammengefasst.

Während der Online-Journalismus immer noch kein profitables Erlösmodell gefunden hat, kämpft der Print-Journalismus ums nackte Überleben. Ursache dieses Todeskampfes sind jahrzehntelange Gewohnheiten einer Branche, die sich stur weigert, das Digital-Zeitalter zu umarmen. Paywall-Abo-Zwang und Google-Blaming werden euch nicht retten.

Ellenlange Formulare ausfüllen, Tonnen von Daten einpflegen, monatliche Reports erstellen: Wenn Software-Programme solche wiederkehrenden Geschäftsprozesse automatisieren, spricht man von Robotic Process Automation (RPA). Was diese Software-Technologie kann und warum ich sie ausdrücklich begrüße, lest ihr hier.

Immer öfter spült mir LinkedIn allerlei Selfies ohne bildlichen Business-Kontext in meinen News-Stream: Bieten diese zusammenhanglosen Ego-Inszenierungen erkennbaren B2B-Content? Nein, tun sie nicht. Dennoch erreichen sie teils astronomisch hohe Like-Zahlen. Ich frage mich: Was zur Hölle hat das auf LinkedIn verloren?